Feinmechanik unterm Uhrenglas

Die Publikation „Feinmechanik unterm Uhrenglas“ des DEMO-Verlags befasst sichmit Informationen und Neuigkeiten über Zeitmesser, wie etwa Armbanduhren und Taschenuhren. Wir befassen uns hier mit den mechanischen Applikationen dieser Präzisionswerke.

Die Uhr (von mittelniederdeutsch: or(e), aus lateinisch: hora, die Stunde) ist ein Instrument, das den aktuellen Zeitpunkt anzeigt oder eine Zeitspanne misst. In ihrer mehrere Jahrtausende umfassenden Entwicklungsgeschichte von der einfachen Elementaruhr bis zur hochpräzisen Atomuhr stand und steht sie noch heute in vielschichtiger Wechselwirkung zur kulturellen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Menschheit.

Die Uhr repräsentiert einen grundlegenden Parameter des menschlichen Zusammenlebens – die Zeit. In der Symbolik und der Kunst steht sie für den immerwährenden Fluss der Zeit, als Vanitas-Motiv für Vergänglichkeit und die eigene Sterblichkeit. Sie erscheint in Darstellungen aber auch als Hinweis auf Reichtum oder als Attribut der Temperantia, der Mäßigung.

Heute ist die Uhr zum unverzichtbaren Begleiter in den unterschiedlichsten Bereichen des Alltags geworden. Die Armbanduhr begleitet ihren Träger als ständig verfügbare Zeitanzeige. In der technischen Arbeitswelt bestimmt die Zeitmessung sowohl komplizierte Produktionsabläufe, als auch einfach die Länge des Arbeitstages für die Beschäftigten. Die Elementaruhr und die Räderuhr haben ihre zentrale Bedeutung in der Zeitmessung heute zwar verloren, erfreuen sich aber immer noch großer Beliebtheit bei Enthusiasten und Sammlern von antiken Stücken.

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