PC Digest elektronisch Kurznachrichten

26. Woche

25.06.2001 - 01.07.2001

Netguide ist online!

München
Netguide, die Findmaschine der Zukunft aus dem Hause FOCUS Digital ist online. Intelligent vernetzt stellt netguide Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen und präsentiert sie passend zum jeweiligen Thema. Unter der Adresse www.netguide.de bietet die Findmaschine dem Nutzer den schnellsten Weg zur Information. Für Jörg Bueroße, Vorstandsvorsitzender der FOCUS Digital AG, bricht mit netguide ein neues Internetzeitalter an: "netguide ist ein sehr ehrgeiziges und innovatives Projekt - wir starten die nächste Generation von anspruchsvollen Internet-Portalen."

Die zentralen Säulen von netguide bilden Nachrichten von ausgewählten Partnern, ein eigens erstellter Qualitätskatalog von nutzwertigen Websites mit rund 60.000 Einträgen und hochwertige Service-Angebote. Die netguide-Content-Manager verknüpfen die Inhalte der verschiedenen Partner und stellen sie in einen neuen Zusammenhang. So bekommt ein User, der sich für das Thema 'Gesundheit' interessiert, auch Nachrichten und Informationen angeboten, in denen der Begriff ,Gesundheit' nicht direkt, sondern nur thematisch vorkommt. Wählt der Nutzer eine Nachricht über ein börsennotiertes Unternehmen aus, präsentiert ihm netguide auf einen Blick: den Aktienkurs des Unternehmens, themennahe Nachrichten, Informationen über das Unternehmen (wie Adresse und Lageplan) aus einem Branchenverzeichnis, passende Fernsehprogramme und Web-Events, relevante Katalog-Einträge und vieles mehr. Die Informationsvielfalt wird nach dem Launch sukzessive ausgebaut.

Dazu Geschäftsführer Harald Mandl: "netguide hat immer den User im Blick und stellt Nutzwert und Qualität vor Quantität. Journalistisch hochwertige Katalogeinträge werden mit den Inhalten verschiedenster Kooperationspartner sinnvoll verknüpft und auf einen Blick dargestellt. Somit gewährleistet netguide schnell und einfach das sonst mühevolle Auffinden verschiedener Informationen zu einem Thema."

Kooperationsverträge bestehen mit über 40 Firmen, die Nachrichten, E-Commerce-Applikationen oder Service-Tools liefern. Die Auswahl der Content-Partner richtet sich nach Qualität und Spezialisierung. Zum Launch bietet netguide unter anderem Inhalte von CHIP Online, Fast, FOCUS Online, IDG Interactive mit PC Welt und Gamestar, Meteo-Data, Sportal, STS, Super TV, Texxas, Wallstreet-Online, Xipolis, YellowMap und ZDNet.

Für die technische Umsetzung des bis dato einzigartigen Projekts zeichnet maßgeblich die FOCUS-Digital-Tochter ICPro verantwortlich. Die Vermarktung übernimmt das Interactive Advertising Center, eine weitere Tochter der FOCUS Digital AG.

Mit einer groß angelegten Werbeoffensive sollen die Marke netguide sowie das Portal www.netguide.de ab September in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Die Kampagne wird von der Düsseldorfer Agentur Rempen & Partner entwickelt. Als Testimonial konnte einer der besten und prominentesten Fußballer Deutschlands verpflichtet werden.


Gravierende Sicherheitslücke in Windows 2000

München
Die zu Windows 2000 gehörenden Internet Information Services 5.0 enthalten einen schweren Programmfehler: Nach einem aktuellen Bericht der Zeitschrift PC-WELT habe Microsoft bestätigt, dass Hacker durch diese Sicherheitslücke in das Windows-2000-System auf einem Anwender-Rechner eindringen können. Die Ursache sei ein Puffer für die Internet-Druckfunktionen. Microsoft hat ein Hilfsprogramm bereitgestellt und empfiehlt dringend die Installation, so die PC-WELT. Der Patch ist unter www.microsoft.com/Windows 2000/downloads/critical/q291845/ download.asp zu finden.


AltaVista ausgetrickst
PromoWare 2000 kann als erste Eintragssoftware für Suchmaschinen
wieder bei Altavista automatisch anmelden

Verl
Einen automatischen Eintrag bei AltaVista.com vorzunehmen, gelingt seit einigen Monaten keiner Eintragssoftware. Es sein denn, der User nutzt die neue PromoWare(R) 2000-Version der IOK Internet Services GmbH aus Verl. Sie hat AltaVista ausgetrickst.

Die internationale TOP-Suchmaschine AltaVista benutzt seit einigen Monaten ein kompliziertes Verfahren, um Einträge automatischer Eintragsprogramme zu verhindern. Das Verfahren ist allerdings so kompliziert, daß selbst ein manueller Eintrag schwer fällt, denn der Benutzer muß eine zufällig generierte Grafik auslesen und deren Inhalt als 'Submission Code' angeben bevor er seine URL anmelden darf.

Mit der neuen PromoWare 2000 Version bietet die IOK nun als erste Eintragssoftware wieder den Eintrag bei AltaVista. Ab sofort erkennt PromoWare(R) 2000 über neuronale Netztechnologie die von AltaVista vorgegebenen Zeichenmuster des Submission-Codes. Position und Schrifttyp sind dabei irrelevant. Das intelligente Netz, das auf leistungsfähigen IOK Servern läuft, arbeitet auf drei Ebenen und findet so die richtigen der 62 möglichen Buchstaben und Zeichen heraus, auf denen die Submission-Codes basieren. Einmal erkannt, wird der Code auf Anforderung an PromoWare(R) 2000 weitergegeben.

Schnelle Anmeldung über IOK-Server Dank hochverfügbarer IOK-Server ist die Anmeldung schnell vollzogen. "Im schlimmsten Fall dauert sie 30 Sekunden", sagt Thilo Kirsch, Leiter Softwareentwicklung der IOK Internet Services GmbH. "Und zwar dann, wenn gerade kein Code mehr vorliegt und vom neuronalen Netz erst neu berechnet werden muss." Sollte der Submission-Code übrigens wider Erwarten falsch erkannt worden sein, fordert PromoWare 2000 automatisch einen neuen Code an. Das PromoWare 2000-Update, das insgesamt über 900 Suchmaschinen bedient, ist für lizenzierte Anwender kostenlos und wird über die Update-Funktion der Software ausgeliefert. Beim Neuerwerb der Software sowie des Bundles mit RankWare ist die neue Funktion bereits integriert.


"Sommeroffensive gegen Computer-Viren"
Computerraum Lizenzen für Schulen jetzt zum Sonderpreis

Tettnang
H+BEDV Datentechnik, der einzige deutsche Hersteller von Antiviren Software, gibt die Preissenkung für Schulen bekannt. Ab sofort gibt es für staatlich anerkannte Schulen die AntiVir(R)-Computer-Raum-Lizenz zum Sonderpreis von Euro 150,--.

Hauptsächlich Schulen und Universitäten sind immer wieder Opfer von Virenbefall. Ursache hierfür sind zum Einen die Schüler, die ungeprüfte Datenträger von zu Hause mitbringen und in Schulrechnern verwenden. Zum Anderen ist es das in der Regel sehr niedrige IT-Budget der Schulen, womit ein professioneller Antivirenschutz normalerweise nicht finanzierbar ist. Um hier ein Zeichen zu setzen, wurde von H+BEDV Datentechnik die AntiVir(R)-Computer-Raum-Lizenz geschaffen.

Speziell für den Bedarf an Schulen sind in dem Software Paket Lizenzen für 20 Desktop Rechner enthalten. Alle gängigen Betriebssyteme, wie Windows 2000, Windows NT, Windows 95/98 oder Windows ME können gegen Computerviren geschützt werden. Eingeschlossen ist ein Update Service für 1 Jahr, sowie ein kostenfreier Support bei Installations- oder Virenfragen.

"Gerade für das schmale IT-Budget der Schulen, haben wir dieses besondere Paket geschnürt," teilt Martin Siemens, Geschäftsführer der schwäbischen Software Schmiede mit. " In Verbindung mit unserer "Offensive gegen Viren" für die Schüler zu Hause erhalten die Schulen nun einen bezahlbaren Rundumschutz gegen Computerviren mit AntiVir(r). Für Universitäten und staatlich anerkannte Fach- bzw. Hochschulen gibt es auf Anfrage ebenfalls vergünstigte Campus Lizenzen."


PC-WELT warnt vor sehr gefährlichen neuen Viren:
Jennifer Lopez und Affen im Bikini greifen an

München
Die Zeitschrift PC-WELT (Nr. 8/2001, EVT: 2. Juli) warnt vor zwei neuen, sehr gefährlichen Viren, die es auf Windows-PCs abgesehen haben: Jennifer Lopez-Fans dürfen sich nicht täuschen lassen vom Virus VBS/Lopez.A@mm. Er verbreitet sich wie der I-love-you-Virus im vergangenen Jahr über Windows-Rechner. Sein Betreff lautet "Where are you?", der Mailtext "This is my pic in the beach!".

Wenn der Anhang "Jenniferlopez_naked.JPG.VBS" geöffnet wird, verschickt sich der Wurm an Adressen aus dem Outlook-Adressbuch und setzt den gefährlichen Win32/CIH-Virus frei, der Dateien auf dem PC überschreibt.

Darüber hinaus wildern derzeit auch sehr aggressive Affen auf Computern mit Windows-System. Der Virus Win32/MsWorld@mm verbreitet sich über ein E-Mail mit dem Betreff "Miss World". Der Name des nach PC-WELT-Angaben höchst gefährlichen EXE-Anhangs von 130 KB kann variieren. Wenn die Datei geöffnet wird, verschickt sich der Wurm an 50 Outlook-Adressen, zeigt beispielsweise das Bild eines Affen im Bikini an und verändert die Datei AUTOEXEC.BAT so, dass beim nächsten Neustart alle Laufwerke formatiert werden.


RAM-Speicherpreise fallen auf neues Rekordtief

München
Die Preise für RAM-Speicher haben ein neues Rekordtief erreicht: 128 MB PC-133-SDRAM gibt es ab 50 Mark. Das berichtet die Zeitschrift PC-WELT (Nr. 8/2001, EVT: 2. Juli) nach Redaktionsrecherchen. Demnach ist auch DDR-RAM günstig wie nie, für 128 MB PC-266-DDR-SDRAM werden 90 Mark fällig. Bei diesem Preisniveau heißt es zugreifen, so die PC-WELT, denn mit einem weiteren Preisverfall sei derzeit nicht zu rechnen. Unverhältnismäßig teuer bleibe nur Rambus-Speicher: 128 MB PC-800-RDRAM kosten etwa 300 Mark.


Preisvergleich im Internet / Gekaufte Empfehlungen

Hannover
Wer preisbewusst einkaufen, aber nicht mühsam Angebote miteinander vergleichen möchte, dem dienen sich Preisvergleicher im Internet an. Aber auf dem bequemen Weg zum Schnäppchen wird der Verbraucher oftmals ganz schön an der Nase herumgeführt, warnt das Computermagazin c't in seiner Ausgabe 14/01.

Etliche Billigpreisportale bieten dem Surfer als scheinbar kostenlose Dienstleistung den produktbezogenen Preisvergleich unter einer Vielzahl von Online-Händlern an. Doch was dabei heraus kommt, ist keineswegs immer das günstigste Angebot. "Die gefundenen ,Tiefstpreise' liegen manchmal viel höher als bei Händlern, die nicht auf der Liste stehen", hat c't-Redakteur Hans-Peter Schüler im Test herausgefunden.

Ein wesentlicher Grund für die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt darin, dass die Preisvergleicher natürlich nicht kostenlos arbeiten, sondern sich von den Anbietern bezahlen lassen - teils durch Buchungsgebühren, teils durch Provisionen, die auf den Kaufpreis draufgeschlagen werden. "Wo in einem redaktionellen Umfeld solche scheinbar neutralen Preisvergleiche angestellt werden, die nicht klar als Werbung gekennzeichnet sind, da muss man sie wohl als Schleichwerbung bezeichnen", so Schüler.

Obendrein entpuppten sich manche Angebote im c't-Test bei genauerem Hinsehen als irreführend. Scheinbare Software-Schnäppchen erwiesen sich als Import-Versionen in englischer Sprache oder gar nur als Updates, deren Nutzung den Kunden in eine zweifelhafte Rechtslage brächte. Statt der gesuchten Grafikkarte in besonders hochwertiger Ausführung wurde den c't-Testern hier und da eine Billigvariante angepriesen.

So wird aus der vollmundig offerierten Dienstleistung ein Bärendienst und dem Kaufinteressenten bleibt am Ende doch nichts anderes übrig, als selbst genau hinzuschauen. Ohnehin sollte man vor dem Online-Einkauf akribisch die Geschäftsbedingungen studieren, rät c't. Wer Wert auf Serviceleistungen legt, solle vielleicht besser zum Händler am Ort gehen. Diesem müsse man beim Preisvergleich zugute halten, dass keine Versandkosten anfallen, die bei Online-Bestellungen meist noch extra zu Buche schlagen.


PC Digest elektronisch Kurznachrichten
26. Woche 25.06.2001 -01.07.2001

Wochenübersicht


Es ist ausdruecklich erwuenscht, dass diese Publikation "PC Digest elektronisch" beliebig oft vervielfaeltigt und
mit Quellenhinweis "PC Digest elektronisch" weitergegeben wird. Die Publikation muss aber in ihrer Form absolut gleich bleiben.
Veraenderungen an den Texten und des Layouts nur mit schriftlicher Genehmigung
des Autors oder des Verlages gestattet.