PC Digest elektronisch Kurznachrichten
17. Woche 23.04.2001 - 29
.04.2001

Neuer Rekord: Intel Pentium 4 mit 1,7 GHz / Intel hat die Nase wieder vorn

Der neue Pentium 4 mit 1,7 GHz Taktrate beschert Intel wieder den führenden Platz im Prozessorwettlauf gegen Hauptkonkurrent AMD. Das Computermagazin c't hat den schnellen Prozessorchip, der ab Montag morgen in den Läden erhältlich ist, in der aktuellen Ausgabe 9/01 unter die Lupe genommen.

Was die Rechenleistung betrifft, zeigte der 1,7 GHz Prozessor im c't-Testlabor ein widersprüchliches Leistungsbild. Geht es um Video-Bearbeitung oder aufwendige Computerspiele, kann der Pentium 4 durchaus überzeugen. "Theoretisch birgt der Prozessor enorme Potenziale," sagt c't-Redakteur Christof Windeck. "Dem steht aber eine enttäuschende Arbeitsgeschwindigkeit bei heute verfügbaren Büro- und Grafikanwendungen gegenüber."

Wer sich einen Pentium-4-Prozessor von Intel anschaffen möchte, sollte sich über eines im Klaren sein: Nur wenige Programme profitieren bisher von den hohen Taktraten. Und da zukünftig grundlegende Veränderungen in der Technik vorgenommen werden sollen, sind aktuelle Pentium-4-Rechner auch nur eingeschränkt aufrüstbar.


Lexware veröffentlicht neue kaufmännische Softwarereihe

Die Lexware GmbH & Co. KG, seit Jahren Marktführer im Bereich Standardfinanzsoftware in Deutschland, bietet seit Anfang April eine neue Programmreihe an: Lexware professional. Innovative Technik verknüpft mit kompetentem betriebswirtschaftlichem Fachwissen ist das Erfolgsrezept, dem inzwischen mehr als 800.000 Kunden bundesweit vertrauen.

Die neue Produktreihe soll schwerpunktmäßig über den Fachhandel angeboten werden und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen.

Mit der professional line bietet Lexware eine Palette von Softwarelösungen, die gezielt den geschäftlichen Bereich ansprechen. Alle Produkte aus dieser neuen Reihe sind sowohl mandanten- als auch mehrplatzfähig. Das ermöglicht die gleichzeitige Arbeit mehrerer Benutzer innerhalb ein und derselben Applikation und Firma. Die Modularität der Programme entspricht dem Baukasten-Prinzip: Alle Anwendungen sind beliebig miteinander kombinierbar.

Lexware financial office pro beinhaltet alle notwendigen Bausteine zur optimalen Verwaltung der Unternehmensfinanzen und ist die ideale betriebswirtschaftliche Finanzsoftware für jedes Unternehmen - egal ob Kleinbetrieb oder größere Firma.

Die Kombination aus Buchhaltung, Fakturierung, Lohnabrechnung und Anlagenverwaltung lässt keine Wünsche offen: Schnell und einfach werden Angebote und Rechnungen geschrieben, Löhne und Gehälter abgerechnet, Anlagegüter verbucht und sonstige Buchungen getätigt. Die umfangreiche Kennzahlenauswertung in Lexware buchhalter pro gibt dem Anwender stets einen Überblick über die Firmenfinanzen.

Lexware financial office pro setzt mit Sybase Adaptive Server Anywhere (SQL Anywhere Studio 7.0) ein relationales Datenbank-Managementsystem ein und bietet damit eine echte Client/Server-Lösung. Über die zentrale Benutzer- und Firmenverwaltung lassen sich individuelle Rechte vergeben, so dass einzelne Mitarbeiter nur in für sie relevante Bereiche Einsicht erhalten (z.B. Chefübersicht für den Firmeninhaber).

In die Finanzlösung sind internetbasierende Zusatzmodule integriert, die dem Anwender alle Vorteile des Internets bieten.

Lexware eBusiness - eine ideale Lösung für den Einstieg in das E-Commerce-Zeitalter - ermöglicht Unternehmen über eine eigene Webpräsenz (Homepage) und einen eigenen Domain-Name im Internet vertreten zu sein.

Lexware eService personal ist ein tagesaktueller Internet-Service rund um das Thema Personal. Der Anwender erhält sekundenschnell alle wichtigen Informationen z.B. zu Sozialversicherung, Arbeitsverträge oder Krankenkassensätze. Auch hier spart die Integration in Lexware lohn + gehalt pro viel Zeit und Aufwand.


Die neue Nummer 1:
Dell ist jetzt Weltmarktführer bei PC-Systemen

Siebzehn Jahre nach der Unternehmensgründung in einem Studentenwohnheim ist es vollbracht: Dells PC-Systeme sind nach den neuesten Zahlen der Gartner Group und IDC die weltweit meistverkauften. Michael Dell hatte 1984 die kühne Idee, eines Tages mehr Computersysteme als IBM zu verkaufen. Dieses Ziel wurde genau wie die Marktführerschaft in den USA bereits vor zwei Jahren erreicht. Jetzt ist Dell nach den ausgelieferten Stückzahlen des ersten Quartals erstmals Weltmarktführer bei PC-Systemen.

Die Erfolgsgeschichte hängt unmittelbar mit dem Dell-Direktmodell zusammen: Das Unternehmen kennt die Bedürfnisse seiner Anwender durch die direkte Kundenbeziehung bei Produkten und Services so genau wie kein anderer Anbieter. Bei Dell erhalten Anwender Systeme, die nach ihren individuellen Wünschen bis ins letzte Detail konfiguriert werden. Hinzu kommen umfangreiche Services.

"Unser Ranking bei Marktanteilen ist ein direkter Ausdruck der Anwenderzufriedenheit - und das Feedback unserer Kunden ist seit einiger Zeit sehr eindeutig", erklärt Michael Dell, Chief Executive Officer von Dell. "Anwender legen immer mehr Wert auf den Nutzen, die Flexibilität und die Skalierbarkeit von Standard-Industrieprodukten und entscheiden sich gegen herstellerspezifische proprietäre Technologien."

Nach den neuesten Zahlen der beiden führenden Marktforschungsunternehmen IDC und der Gartner Group konnte Dell seine Stückzahlen im ersten Quartal um 34,3 Prozent auf 4,16 Millionen steigern. Der weltweite Marktanteil stieg damit auf 12,8 Prozent.


Kostenlose Adressen aus dem Internet - Neue Idee erleichtert Download

Die Suche nach der richtigen Adresse bestimmt vielfach unser Leben. Der angehende Banklehrling benötigt für seine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz die Adressen der örtlichen Kreditinstitute. Um mehrere Angebote für die Reparatur eines Unfallschadens einzuholen, heißt es erst einmal Anschriften sammeln. Hierfür mußte man bisher entweder aus den Gelben Seiten Adresse für Adresse abtippen oder zwischen zehn und fünfzig Mark in den Kauf einer CD-ROM investieren. Beides erübrigt sich jetzt, da das Elektronische Branchenbuch EBB ab sofort den kostenlosen Download von Adressen aus dem Internet ermöglicht.

Unter www.ebb.de stehen die Adressen von allen Unternehmen Deutschlands zum Abruf bereit. Dies sind fast drei Millionen Firmen, Gewerbetreibende und Freiberufler, einsortiert in über 4.500 Branchen. Neben der Postanschrift erhält man auch fast immer die Telefonnummer. Faxnummern hingegen sind nur selten vorhanden und die E-Mail-Adressen sind leider vom kostenlosen Download ausgeschlossen. Alle Daten werden nach Angaben der Herausgeber viermal jährlich aktualisiert.

Wie auch die Suche im Branchenbuch selbst, funktioniert der Download einfach und schnell. Neu und für andere Anwendungen nachahmenswert ist die technische Realisierung mittels E-Mail: Der Anwender gibt seine E-Mail-Adresse an und findet kurz darauf die gewünschten Adressen in seinem Postfach wieder. Lange Wartezeiten, Abbrüche während der Übertragung oder die Installation zusätzlicher Software werden so geschickt vermieden.


Jetzt neu: Internet zum günstigen Familienpreis
FamilyHarbour.de bietet 25 Stunden Internet für 1,7 Pfennig in der Minute an

FamilyHarbour.de, Deutschlands erster Familien-Onlineservice, bietet ab sofort besonders günstige Internet Tarife für die ganze Familie an. Mit dem neuen Familienpreis "Family25" kann die ganze Familie schon ab 1,7 Pfennig in der Minute surfen - inklusive Telefongebühren und SST InternetfilterTM für mehr Sicherheit im Internet. "Wir sind der Meinung, dass Internet für Familien nicht nur sicher, sondern auch günstig sein muss," so Tinka Hooper, Vorstand der FamilyHarbour.de AG. Mit dem neuen Tarif "Family25" können Mitglieder zum Festpreis von nur 25 DM im Monat 25 Stunden lang im Internet surfen. Bei voller Ausnutzung der 25 Stunden sind das weniger als 1,7 Pfennig in der Minute. Jede weitere Minute über die 25 Stunden hinaus kostet nur 2,9 Pfennig. "In Zeiten von sterbenden Flatrates und steigenden Minutenpreisen ist dies ein fast konkurrenzlos günstiges Angebot." Neukunden können bei der Anmeldung zwischen diesem neuen Tarif und dem Standard Tarif wählen. Bestehende Kunden können jederzeit zwischen den beiden Tarifen wechseln. Die Einführung des neuen Tarifs wird regional durch Funkspots unterstützt.


Falk Testsieger bei Focus Online

Der Top-Tipp im April von Focus Online heißt: www.falk.de. Das Online Magazin hat fünf Internet Routenplaner genauer unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren getestet. Der eindeutige Sieger: Falk.

Drei praxisnahe Tests mussten sich die Routenplaner unterziehen. Dabei wurde das Augenmerk in erster Linie auf die detaillierte Streckenbeschreibung gelegt und vor allem auf die Zuverlässigkeit der berechneten Route. Ob Überlandstrecke Hamburg-Fühlsbüttel mit Zwischenstation in Uelzen, Direktverbindung München - Stuttgart oder die regionale Ortsverbindung Stuttgart nach Ditzingen - in allen Tests hatte Falk die Nase vorn. "Der Falk Routenplaner findet auf Anhieb eine geeignete Route", so das Urteil der Münchner Focus-Redaktion.

Während bei anderen Angeboten im Internet die Darstellungen der Karten unzureichend seien, habe www.falk.de gute Streckenbeschreibungen und gut aufbereitetes Material von Start-, Ziel- und Übersichtskarten. Auch die Bedienung, so der Test weiter, sei einfach. Ähnliches Urteil bei der Bewertung der Streckenbeschreibungen: "Die Strecke wird detailliert beschrieben - ein Plus ...".

Das Ergebnis: "Der Falk-Planer in der neuen Version präsentiert sich mit einigen Verbesserungen, die ihm letztlich zum Testsieg verhelfen. Er bewältigt alle drei Teststrecken einwandfrei und liefert gute Weginformationen. Auch die Straßenkarten tragen zum guten Gesamtbild des Routenplaners bei."

Die neue Technologie, die Falk im Februar diesen Jahres eingeführt hat, und die benutzerfreundlichen Verbesserungen in der Bedienbarkeit des Angebots führten zu einer Steigerung der Seitenaufrufe im März um 30 Prozent.

"Für uns ist der Testsieg in erster Linie eine Bestätigung und Ansporn zugleich. Wir sehen uns bestätigt, unser größtes Ziel, nämlich Qualität und Präzision anzubieten, erreicht zu haben. Und wir sehen dies als Bestätigung unseren Weg in der richtigen Richtung weiterzugehen: Weiterhin im Sinne unserer Kunden bestes Material mit höchster Präzision mit modernster Technologie anzubieten", so Dr. Frank Mair, Geschäftsführer der der Falk New Media GmbH, die den Web-Auftritt www.falk.de betreut.

Den Focus-Test finden Sie unter: http://focus.de/D/DD/DD153/dd153.htm


Zehn DVD-Player fürs Wohnzimmer im CHIP Online-Vergleichstest
Preiswerte DVD-Player mindestens so gut wie teure

Viele DVD-Player unter 700 Mark haben mehr zu bieten als teure Geräte: Sie spielen nicht nur DVDs ab, sondern neben Audio- und Video-CDs auch Super-Video-CDs und MP3s. Das ist das Ergebnis eines großen Vergleichstests, bei dem sich CHIP Online (www.chip.de) zehn DVD-Player fürs Wohnzimmer angesehen hat.

Ein Allround-Talent zum fairen Preis ist der Dual DV 6200 MP: Für zirka 450 Mark spielt er wirklich alles ab - von der DVD über Audio-, Video- und Super-Video-CD bis hin zu MP3. Die Qualität der Wiedergabe wird nur durch den fehlenden RGB-Ausgang gemindert, der eine optimale Signalübertragung bieten würde. In Sachen Handling reicht es dem Dual DV 6200 MP jedoch gerade noch für eine vier: Der Navigationsknopf auf der Gerätefront kann nur mit viel Fummelei bedient werden und das Handbuch lässt die meisten Fragen offen. Testsieger und Wunschplayer der CHIP Online-Redaktion ist der DV-530 von Pioneer (ca. 750 Mark) - auch vor den Geräten der höheren Preislagen. Zwar kann der Pioneer-Player keine MP3-CDs abspielen, dafür überzeugt er in allen anderen Disziplinen restlos: Im Test kommt er mit allen Medien zurecht und gibt Bild und Ton einwandfrei wieder. Selbst im harten Kampf mit der Scheibe bleibt das Laufwerk noch flüsternd leise. Einziges Manko: die etwas klein geratene Fernbedienung und das durchschnittliche Handbuch. Wer auf MP3-Wiedergabe nicht verzichten möchte, findet im Daewoo DVD 2000 eine gute Alternative. Für rund 600 Mark bekommen Anwender einen Player, der alle Formate und alle eingelegten Medien tadellos beherrscht - mit zwei Ausnahmen: Das MP3-Playback könnte mehr Bässe, Höhen und Dynamik vertragen und bei der Video-Wiedergabe ist der RGB-Pegel zu hoch. Die Folge: ein zu helles und kontrastarmes Bild auf fast allen Fernsehern. Auch das relativ laute Laufwerk trübt die Freude etwas. Praktisch dasselbe Gerät bietet Grundig mit dem GDV 130 an: Hinter unterschiedlichen Fronten stecken identische Laufwerke und Platinen. Aus Sicht der CHIP Online-Redaktion gibt es keinen Grund, für den Grundig-Player 100 Mark mehr zu bezahlen als für den von Daewoo. Ein absolutes Niedrigpreis-Angebot ist der MBO DVD-916: Mit drei DVDs ist er für sage und schreibe 300 Mark zu haben. Laut Geräteaufdruck versteht er sich auf DVDs, Video- und Audio-CDs. Im Test erkannte das Laufwerk jedoch keine CD-Rs oder CD-RWs. Wer also auch gebrannte Audio-CDs abspielen möchte, sollte um den Player von 4MBO einen Bogen machen. Und weil auch die Bildqualität mau ist, lautet das Fazit: Finger weg von diesem Schnäppchen.


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